Rettungsgerät
Druckbelüfter
Ein Druckbelüfter, auch Hochdruck(be)lüfter oder Überdruckbelüfter genannt, ist ein feuerwehrtechnisches Gerät, das eingesetzt wird, um verqualmte Räume oder Häuser rauchfrei zu machen. Das Gerät erzeugt während des Betriebes einen strömenden Luftkegel. Mit diesem Luftkegel deckt man die sogenannte Eintrittsöffnung ab (meistens die Haustür oder ein Fenster im Erdgeschoss). Dadurch entsteht im Inneren des Hauses ein Überdruck, der den Rauch aus dem Gebäude hinaustreibt. Voraussetzung dafür ist, dass eine entsprechende Abzugsöffnung vorhanden ist, die etwa die 1,5fache Größe der Eintrittsöffnung haben sollte. Diese Öffnungen können fest eingebaute Rauchabzugsöffnungen sein (wie in öffentlichen Gebäuden üblich), oder ein Fenster, das gegebenenfalls vom Angriffstrupp vorher geöffnet worden ist.
Die Druckbelüfter können aber auch im Zuge einer taktischen Ventilation zur Abwehr eines Flash Over oder eines Backdraft verwendet werden und sind so ein wesentlicher Bestandteil der modernen Brandbekämpfung. Eingeführt wurde die Druckbelüftung in den USA, da es aufgrund der dortigen Bauordnung im Brandfalle oft zu sogenannten Flashover und Backdrafts kam. Durch den erzeugten Überdruck und die mitgesaugte Luft wird der Brandrauch ins Freie gedrückt, wodurch eine Rauchdurchzündung verhindert wird. Der Druck muss allerdings stark genug sein, um nicht einen gegenteiligen Effekt zu erzielen.
Vorteile für die Einsatzkräfte sind hierbei vor allem die bessere Sicht im Gebäude und rauchfreie Bereiche, über die eine Menschenrettung besser durchführbar ist. Ebenfalls positiv wirkt sich die geringere Hitzebelastung aus, was die Einsatzzeiten sowie das persönliche Wohlbefinden merklich steigert. Bei uns ist der Druckbelüfter auf dem TLF 16/25 zu finden.
Die Druckbelüfter können aber auch im Zuge einer taktischen Ventilation zur Abwehr eines Flash Over oder eines Backdraft verwendet werden und sind so ein wesentlicher Bestandteil der modernen Brandbekämpfung. Eingeführt wurde die Druckbelüftung in den USA, da es aufgrund der dortigen Bauordnung im Brandfalle oft zu sogenannten Flashover und Backdrafts kam. Durch den erzeugten Überdruck und die mitgesaugte Luft wird der Brandrauch ins Freie gedrückt, wodurch eine Rauchdurchzündung verhindert wird. Der Druck muss allerdings stark genug sein, um nicht einen gegenteiligen Effekt zu erzielen.
Vorteile für die Einsatzkräfte sind hierbei vor allem die bessere Sicht im Gebäude und rauchfreie Bereiche, über die eine Menschenrettung besser durchführbar ist. Ebenfalls positiv wirkt sich die geringere Hitzebelastung aus, was die Einsatzzeiten sowie das persönliche Wohlbefinden merklich steigert. Bei uns ist der Druckbelüfter auf dem TLF 16/25 zu finden.
Be- und Entlüftungsgerät
Dieses Gerät kann sowohl zum Belüften als auch zum Entlüften von Behältern oder abgeschlossenen Räumen eingesetzt werden. Im Gegensatz zum Hochdrucklüfter arbeitet dieses Gerät mit Saug- und Drucklutten, mit deren Hilfe gezielt z. B. Dämpfe abgesaugt, oder Frischluft zugeführt werden kann.
In der Feuerwehr Dahlenburg wird dieses Gerät auf dem LF 16/12 mitgeführt.
In der Feuerwehr Dahlenburg wird dieses Gerät auf dem LF 16/12 mitgeführt.
Hohlstrahlrohr
Hohlstrahlrohre (kurz HSR) sind Armaturen der Feuerwehr zur Löschmittelabgabe (Wasser oder Wasserschaum-Gemisch), die neben den Sonderstrahlrohren, Mehrzweckstrahlrohren und Schaumrohren verwendet werden. HSR finden mittlerweile immer mehr Verbreitung. Bei Hohlstrahlrohren wird das Wasser durch eine ringförmige Düse geleitet, so dass ein hohler Wasserstrahl entsteht, der jedoch durch bestimmte Techniken wie einen festen oder rotierenden Zahnkranz mit Tropfen gefüllt werden kann, was eine bessere Wasserverteilung und somit auch eine wirkungsvollere Rauchgaskühlung zulässt. Ein Vollstrahl aus einer solchen Ringstrahldüse ist stabiler (geringeres Ausregnen) als ein herkömmlicher Vollstrahl (”Stabstrahl”) und erreicht eine höhere Wurfweite. Es kann damit außerdem stufenlos ein Sprühkegel von teilweise bis über 90 Grad erreicht werden. Meistens kann noch der Durchfluss des HSR geregelt werden, die Wasserabgabe muss dazu nicht unterbrochen werden. Somit kann der vorgehende Strahlrohrführer einen wassersparenden und dynamischen Löschangriff durchführen.
Wir haben je ein Hohlstrahlrohr auf dem TLF 16/25 und dem LF 16/12.
Wir haben je ein Hohlstrahlrohr auf dem TLF 16/25 und dem LF 16/12.
Hydraulischer Rettungssatz
Der hydraulische Rettungssatz wird zur Rettung und Bergung von Menschen bei Unfällen oder sonstigen Unglücksfällen eingesetzt. Die Feuerwehr Dahlenburg verfügt über einen Rettungssatz, ein zweiter Rettungssatz ist bei der Feuerwehr Nahrendorf-Oldendorf stationiert. Beide Feuerwehren werden innerhalb der Samtgemeinde Dahlenburg gemeinsam zu Verkehrsunfällen alarmiert. Ein Rettungssatz besteht aus einem Spreizer und einer Rettungsschere.
Zusätzlich sind bei den beiden Feuerwehren noch Rettungszylinder und Teleskopzylinder in den Fahrzeugen verlastet. Um den Rettungssatz bzw. die Zylinder betreiben zu können, ist ein Hydraulikaggregat notwendig, welches elektrisch betrieben wird.
Rettungssätze gehören heutzutage zur Standardausrüstung einer jeder größeren Feuerwehr. Mit den Rettungssätzen ist eine patientengerechte Rettung möglich, da mit den Geräten erschütterungsfrei, präzise und fast ohne Lärm sich arbeiten lässt. Die psychische Belastung der Patienten durch Lärm oder Erschütterungen wird dadurch vermieden. Der Rettungsspreizer dient z.B. zum Auseinanderspreizen von deformierten Autoteilen, wie Türen oder Motorhauben. Mit den Spitzen am Spreizer kommt man selbst in kleinste Spalten, um das Gerät richtig ansetzen zu können. Die Rettungsschere dient in erster Linie zum Abtrennen eines Autodaches, um den Verunfallten möglichst schonend aus dem Fahrzeug zu retten. Aber auch andere Materialien können durchtrennt werden, solange sie nicht aus Vollmaterial bestehen.
Mit den Rettungszylindern werden deformierte Teile eines Fahrzeugs zur Seite gedrückt, um einen besseren Zugang zum Patienten zu ermöglichen. Auch kann mit ihrer Hilfe der Vorderbau eines PKW nach vorne weggeklappt werden, um den Fußraum im PKW zugänglich zu machen oder das Lenkrad aus dem Brustbereich des Verunfallten zu entfernen.
Zusätzlich sind bei den beiden Feuerwehren noch Rettungszylinder und Teleskopzylinder in den Fahrzeugen verlastet. Um den Rettungssatz bzw. die Zylinder betreiben zu können, ist ein Hydraulikaggregat notwendig, welches elektrisch betrieben wird.
Rettungssätze gehören heutzutage zur Standardausrüstung einer jeder größeren Feuerwehr. Mit den Rettungssätzen ist eine patientengerechte Rettung möglich, da mit den Geräten erschütterungsfrei, präzise und fast ohne Lärm sich arbeiten lässt. Die psychische Belastung der Patienten durch Lärm oder Erschütterungen wird dadurch vermieden. Der Rettungsspreizer dient z.B. zum Auseinanderspreizen von deformierten Autoteilen, wie Türen oder Motorhauben. Mit den Spitzen am Spreizer kommt man selbst in kleinste Spalten, um das Gerät richtig ansetzen zu können. Die Rettungsschere dient in erster Linie zum Abtrennen eines Autodaches, um den Verunfallten möglichst schonend aus dem Fahrzeug zu retten. Aber auch andere Materialien können durchtrennt werden, solange sie nicht aus Vollmaterial bestehen.
Mit den Rettungszylindern werden deformierte Teile eines Fahrzeugs zur Seite gedrückt, um einen besseren Zugang zum Patienten zu ermöglichen. Auch kann mit ihrer Hilfe der Vorderbau eines PKW nach vorne weggeklappt werden, um den Fußraum im PKW zugänglich zu machen oder das Lenkrad aus dem Brustbereich des Verunfallten zu entfernen.